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Teenager unverhältnismässig häufig beim Selfcheckout / -scanning kontrolliert

Anonym MIGROS 26.02.2021 Melden Reklamation gemeldet

Seit mehreren Monaten macht unsere Tochter (17) den Grosseinkauf für uns. In den letzten Monaten wurde sie unverhältnismässig häufig kontrolliert (ihre letzten 3 Einkäufe: jedes Mal. Vorher sicher alle 2 - 3 mal. Total sagt uns die Migros: 5 mal, was nicht nach viel tönt. Wenn diese Kontrollen jedoch nahtlos erfolgen, dann macht dies meine Tochter nervös... Ein nicht gescanntes Produkt wurde NIE gefunden.). Es sei denn, ich oder ihr Vater waren dabei: dann wurde sie nicht kontrolliert. 


Seit dem Start des Selfcheckouts/-scannings wurde ich persönlich vielleicht 3 x kontrolliert.


Dies wirkt nicht nach "Stichprobe". Ich habe die Migros kontaktiert, die folgendes antwortete (Zitat): 


Bei subito werden alle Kunden mit derselben Zufallsprüfung zu Stichproben aufgeboten. Somit kann es sein, dass über eine längere Zeit keine Validierung erfolgt und dann einige kurz nacheinander. Als Sie sich für die subito-Nutzung registrierten, akzeptierten Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für subito. In diesen stimmten Sie den Validierungen, welche zufällig erfolgen und nichts mit Ihrem Einkaufsverhalten zu tun haben, zu. Seien Sie jedoch versichert, keinesfalls wollen wir Sie oder Ihre Tochter mit den Kontrollen verärgern. Es ist lediglich ein Kontrollinstrument, welches vom System per Zufallsprinzip ausgelöst wird. (Zitat Ende)


Mein Problem: ich glaube der Migros nicht. Ich glaube eher, dass meine Tochter wegen ihres Alters häufiger kontrolliert wurde (Laden-Detektive sowie Überwachungskameras). Da hätte ich gerne mehr Klarheit, wie diese sog. Stichproben erfolgen. Dazu habe ich leider keine Antwort erhalten.

  • Erklärung
  • Andere Informativ: ich möchte wissen, wie die "Stichproben" beim Subito Selfscanning/Selfcheckout ausgelöst werden. Und welche Rolle dabei Laden-Detektive und Überwachungskameras spielen.

MIGROS 03.03.2021

Guten Tag

Vielen Dank für Ihre Nachricht.


Die Migros pflegt seit jeher den direkten Kontakt zu ihren Kundinnen und Kunden. Da uns jedoch Ihre persönlichen Kontaktdaten (ausser Ihr Name) zur Bearbeitung Ihrer Beschwerde fehlen, bitten wir Sie, die Migros direkt zu kontaktieren.


Hierfür stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
Mail: [email protected]
Kontaktformular: www.migros.ch/kundendienst
Telefonnummer 0800 84 0848 (kostenlos)


Ihre Beschwerde wird auf Plaintes.ch nicht weiter bearbeitet.



Freundliche Grüsse
Ihre M-Infoline

Hier geht es mir nicht nur um meinen persönlichen Fall - die Migros hatte mich nach dieser Publikation wieder kontaktiert und lenkte ein mit der Information dass manuelle Auslösung von Kontrollen am Selfcheckout möglich ist - sondern darum, dass sie offen legt, wie die sogenannten „Stichproben“ zustande kommen. Zum einen spielt der Zufallsgenerator, wie von der M beschrieben, bei unauffälligen Kund*innen sicher eine Rolle. Wie sieht es aber bei auffälligen Kund*innen wie zB Teenagern etc aus? Diese Kontrollen sind nicht mehr zufällig. Sitzt da einer hinter den Überwachungssystemen oder sind es Ladendetektive die zu einer gezielten „Stichprobe“ führen?